32 Profi Talk - Ernährung (nicht nur) im Vertrieb, es kann so einfach sein
Shownotes
Mark Ebbinghaus und Nils Keilers, Gebietsleiter MARBOS Süd-West, sprechen heute über ein Thema, dem viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Kann ich mich im Berufsalltag – und insbesondere im vertrieblichen Außendienst – eigentlich gesünder verhalten, wenn von Termin zu Termin gehetzt werden muss. Beide sind sich einig, dass es mit wenige Aufwand und einigen kleinen Tricks ganz gut geht. Diese Folge erhebt natürlich keinen Anspruch darauf, eine wissenschaftlich fundierte Ernährungsberatung zu sein. Ein fitter Kollege im Außendienst (Nils) und ein weit weniger fitter (aber auf dem Weg der Besserung befindlicher) Kollege im Verwaltungsbereich (Mark) tauschen sich über erfolgreiche Ansätze aus.
00:00 – 06:49 – Gibt es eine Alternative zu Raststätten und Fast-Food-Ketten im vertrieblichen Berufsleben? Beide Gesprächspartner könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine ist im Außendienst ständig auf Achse, passionierter Kraftsportler und hat für sich Wege gesucht, Beruf, Sport und Ernährung zu vereinen. Der andere findet sich den größten Teil des Tages in Besprechungen wieder, trieb keinen Sport, aber hat vor einigen Monaten begonnen, genau darauf zu achten, was und wie viel er zu sich nimmt und dies mit etwas mehr Aktivität erfolgreich verbunden.
06:50 – 11:31 – Was ist der Grundumsatz? Der Grundumsatz ist der tägliche Kalorienbedarf, den der Körper im Ruhezustand zur Aufrechterhaltung der Überlebensfunktionen benötigt. Dies ist der Bedarf, der ohne zusätzliche Aktivität, gedeckt werden muss und bei dem man auch nicht im klassischen Sinne zunimmt. Größe, Gewicht und Alter spielen hier eine Rolle. Aber, Hungern, um den Grundumsatz zu unterschreiten, ist weder gesund noch hilfreich, da unser Körper diese Notlage erkennt und sich entsprechend anpasst. Die Folgen sind Stagnation bis hin zum berühmten Jo-Jo-Effekt.
11:32 – 19:23 – Banal aber so wichtig – Außendienstler planen ihren Tag und die Kundenbesuche mit Voraus. Warum nicht einen Schritt weiter gehen und in die Planung die Ernährung einzubeziehen? Essen kann vorbereitet werden oder ich kann direkt im Umfeld des Kundentermins nach gesünderen Alternativen als die Fast-Food-Kette schauen. Mark bereitet sich Salat am morgen zu, weist aber auch daraufhin, dass Kantinen – wenn vorhanden – immer Salate oder sogar vegetarische Alternativen anbieten. Nils startet mit Ballaststoffen und langkettigen Kohlenhydraten in den Tag, d.h. Haferflocken-Pancakes & Co. Mark ist eher klassisch mit Brot unterwegs, mag aber auch schonmal die sogenannten Overnight-Oats, die auch ein prima Mittagessen sein können. Nils weist auf die Bedeutung von Eiweiß hin. Findet man in Fleisch (Geflügel von beiden bevorzugt), aber auch in Quark, Haferflocken etc. Fisch liefert zudem wertvolle Omega-3-Fettsäuren.
19:24 – 21:37 – Zwischenfazit. Plant nicht nur den Kundenbesuch, sondern auch die Pause. Startet gerne mit Eiweiß und langanhaltenden Kohlenhydraten in den Tag wie sie beispielsweise durch Haferflocken aber auch Vollkornprodukten geliefert werden. Wir kommen zum Mittagessen, dass aus vorbereiteten Mahlzeiten oder gesunden Alternativen am Kundenstandort bestehen kann.
21:38 – 29:09 – Wichtige Komponenten sind aber auch die Flüssigkeitszufuhr und die Bewegung. Der Wasserhaushalt ist für Nils ein extrem wichtiges Thema, das häufig ignoriert wird. Er empfiehlt den Tag mit einem Glas lauwarmen Wasser zu beginnen, Mark bestätigt, dass er in seinem Projekt ebenfalls die Wasseraufnahme nachvollzieht und über den Tag immer zwei Liter anvisiert. Wohlgemerkt – Tee und Kaffee zählt er zusätzlich. Wir bestehen zum großen Teil aus Wasser und geben eine Menge über den Tag ab, dies muss ausgeglichen werden. Und, viel Wasser sorgt dafür, dass Schadstoffe ausgespült werden und die Verdauung unterstützt wird. Ohne Wasser geht es nicht – wie bei unseren Produkten ;-) Light-Getränke sind für Nils ein „guilty pleasure“, wobei er auch hier auf das Maß achtet.
29:10 – 42:31 – Bewegung ist das letzte Hauptelement. Nils empfiehlt den Tag mit etwas Bewegung zu starten. In diesem Punkt sind sich beide einig. In der Ausgestaltung unterscheiden sie sich beide stark. Nils steht um 6 Uhr an den Geräten im Fitnessstudio, während Mark um diese Zeit spazieren geht, weil er kein Fan von Studios und Krafttraining ist. Egal wie, aber ein bisschen tägliche Bewegung sollte sein. Da jedes Handy gewollt oder ungewollt auch diese Daten häufig erfasst, ist die Momentaufnahme ohne Probleme möglich. Wie viele Schritte gehe ich normal? Was würde ich mir als Ziel vornehmen und wie setzte ich es im Alltag um? Die Vertriebskollegen können auch hier effektiv um ihre Kundenbesuche planen. Warum nicht eine Viertelstunde vor dem Termin eine kleine Runde am Standort drehen und das Gespräch schonmal im Kopf grob strukturieren? Im Alltag ist viel möglich: Treppe statt Fahrstuhl, Brötchen zu Fuß statt mit dem Auto holen, am Lebensmittelmarkt vielleicht einen der hinteren Parkplätze nutzen. Nils empfiehlt auch im Bürojob immer mal aufzustehen und sich etwas zu dehnen oder zu strecken, Gelenke und Sehnen danken es einem. Markt fasst zusammen.
42:32 – 48:51 – Nils gibt seine drei einfachen Tipps, die sofort einen großen Unterschied machen. Mark fügt seine beiden Tipps hinzu, die ihm den größten Fortschritt gebracht haben. Am Ende haben die beiden kurzweilig eine kleine Übersicht der lohnenden Veränderungen gegeben, die ohne großen Aufwand viel bringen werden. Für den Außendienst gilt, dass Planung alles ist – beim Kunden wie auch zwischen den Kundenbesuchen.
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